Am 23. Jänner 2011 hielt die Freiwillige Feuerwehr Sallingberg im Feuerwehrhaus ihre jährliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Feuerwehrkommandanten und des Feuerwehrkommandantenstellvertreter (laut NÖ Feuerwehrgesetz) ab.
Feuerwehrkommandant Karl Schulmeister konnte zur Versammlung 40 Feuerwehrmitglieder, den Landtagsabgeordneten Benno Sulzberger, sowie unseren Bürgermeister Leopold Bock begrüßen. Am Beginn wurde in einer Gedenkminute an unsere verstorbenen Kameraden LM Josef Kaufmann, LM Josef Freistetter und Pate Altbürgermeister Alois Meneder, gedacht.
Nach Verlesung des Protokolls durch VM Gerhard Freistetter (Stellvertreter des Leiters des Verwaltungsdienstes) der letzten Mitgliederversammlung vom 10. Jänner 2010, folgten die Berichte der Fachchargen OBM Christian Schulmeister (Ausbilder in der Feuerwehr), LM Franz Freistetter (Fahrmeister) und HFM Alois Schütz (Zeugmeister). Sie berichteten über Tätigkeiten und Anschaffungen des vergangen Jahres. Anschließend informierten die Sachbearbeiter LM Stephan Schierhuber (Atemschutz), OBM Christian Schulmeister (EDV und Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation), LM Peter Weinmann (Nachrichtendienst) und OLM Paul Schulmeister (Wasserdienst) über Tätigkeiten und Ereignisse aus dem Jahr 2010. V Wilhelm Tiefenböck (Leiter des Verwaltungsdienstes) gab einen Überblick der Geldgebarungen des abgelaufen Jahres. Diese fiel obwohl ein neues Tanklöschfahrzeug angeschafft wurde, äußerst positiv aus.
Feuerwehrkommandant OBI Karl Schulmeister gab in seinem Bericht die statistischen Zahlen des vergangen Jahres bekannt. Der Mannschaftstand mit 31.12.2010 betrug 63 Mitglieder (48 aktive und 15 Reservisten). Die Einsatzstatistik des Jahres 2010 teilt sich wie folgt auf: 3 Brandeinsätze mit 28 Stunden, 45 technische Einsätze mit 367 Stunden und 7 Brandsicherheitswachen mit 263 Stunden. Insgesamt wurden von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Sallingberg bei 55 Einsätzen, 658 freiwillige Stunden geleistet. Im Anschluss berichtete Feuerwehrkommandant OBI Karl Schulmeister noch über die letzten drei Funktionsperioden, in der er die Feuerwehr führte. Hier ein kleiner Überblick über die größeren Ereignisse: Fertigstellung und Eröffnung des Feuerwehrhauses (1995 - 2000), Statue „Heiliger Florian“ (2007), Ankauf einer Tragkraftspritze (2003) und des Tanklöschfahrzeuges (2010) und Verkauf des alten Tanklöschfahrzeuges nach Polen (2010).
Nach dem Rückblick übernahm Bürgermeister Leopold Bock den Vorsitz und führte die Wahl für den Feuerwehrkommandanten und des Feuerwehrkommandantenstellvertreter durch. Zum Feuerwehrkommandanten wurde Gerhard Freistetter und in einem weiteren Wahldurchgang Paul Schulmeister zum Feuerwehrkommandantenstellvertreter gewählt. Der Bürgermeister führte im Anschluss die Angelobung der beiden neu Gewählten durch. Danach übernahm OBI Gerhard Freistetter den Vorsitz der Mitgliederversammlung und bedankte sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Weitres bedankte er sich bei Karl Schulmeister und Johann Reisinger für die Führung der Feuerwehr in den letzten 15 Jahren. V Wilhelm Tiefenböck ernannte er für eine weitere Periode zum Leiter des Verwaltungsdienstes, sowie die weiteren Funktionen laut Dienstpostenplan.
Vom neuen Feuerwehrkommandanten wurden folgende Feuerwehrmitglieder befördert: FM Andreas Tiefenböck zum Oberfeuerwehrmann, OFM Michael Dorfbauer und OFM Christopher Tauer zum Hauptfeuerwehrmann, HFM Markus Schiller und HFM Georg Waidhofer zum Löschmeister und LM Manfred Spirk zum Verwaltungsmeister. Karl Schulmeister und Johann Reisinger wurde der Ehrendienstgrad verliehen.
Bürgermeister Leopold Bock bedankte sich bei den anwesenden Feuerwehrmitgliedern für die erbrachten Leistungen im vergangenen Jahr und hoffte auf eine weitere gute Zusammenarbeit. Landtagsabgeordneter Benno Sulzberger schloss sich dem Worte des Bürgermeisters an und gratulierten dem neu gewählten Kommando. Bevor der neu gewählte Kommandant die Sitzung mit den Worten „Gut Wehr“ schloss, wurden noch einige Punkte für die Zukunft besprochen. Ein wichtiger Punkt darunter war die Neuaufnahme von "jungen" Feuerwehrmitgliedern, um auch in Zukunft die Einsatzbereitschaft für die Bevölkerung sicher zu stellen.